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#166 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Moschus 07.07.2017 18:47

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Zitat von Økland

Zitat von Moschus
Coldplays neuere Songs sind ja wirklich eher gewöhnungsbedürftig und die neuen Alben auch eher Durchschnitt, aber ein Konzert ist sicherlich sehenswert. Musikalisch können die Jungs um Chris Martin zweifellos einiges, aber für mich leben sie aktuell nur noch vom Glanz vergangener Tage. Wenn ich nur an dieses Musikvideo denke, in dem diese Schimpansen mit einer Beats-by-Dre-Box spielen...


Ich pflege auch bei Coldplay objektiv zu sein, aber verzeih mir die eine oder andere subjektive Note.

Ich bin soweit einig – "gewöhnungsbedürftig" ist vielleicht der falsche Begriff und "Durchschnitt" genau so, aber insgesamt lässt sich von Album zu Album immer ein etwas größerer Sprung im musikalischen Sinne verzeichnen. Grob gesagt erscheint seit 2000 alle knapp drei Jahre ein neues Album und von jedem Album zum nächsten ist eine große Portion musikalische Veränderung markant. Da kann man jetzt streiten, ob das gut ist oder nicht. Klar, auch mir gefällt das "Rohe" von damals viel besser, aber was wäre, wenn alle sieben Studioalben "gleich" klängen? Ich zeige gern auf Kraftklub. Was habe ich die erste Platte gefeiert! Die zweite war auch noch ok, aber es war halt nichts Neues. Jetzt mit dem dritten Album bin ich komplett raus. Die Band ist für mich nicht interessant, die Stücke im Grunde gleich. Mir macht das keinen Spaß. Und der kommerzielle Erfolg wird nach und nach auch schwinden. Es gibt simple Gründe für Coldplays nicht nur anhaltenden, sondern immer größer werdenden Erfolg: Sie treten immer sympathisch auf, halten sich von den Rock-'n-Roll-Klischees fern und – und das ist der wichtigste Punkt – sie probieren immer etwas Neues aus. Natürlich geht es dann immer mehr in die Pop-Richtung, aber ihrem Sound sind sie immer treu geblieben. Das merkt man besonders live. Und auch auf dem aktuellsten Album – bei weitem das schlechteste, ja - sind zwei, drei richtig gute Lieder drauf, die aber natürlich untergehen, wenn im Mainstream nur Kollaborationen mit Chainsmokers, Beyonce und sonstigwem ankommen und gefeiert werden. Umso geiler (!) sind die Konzerte. Musikalisch sind das Top-Leute!

Es ist falsch, zu behaupten, sie würden vom Glanz der Vergangenheit leben. Sie leben von der Anpassungsfähigkeit und von der Neugierde und Experimentierfreudigkeit. Und genau diese Eigenschaften sind notwendig. Die Gründe sind einfach erklärt: Wenn man 2000 mit "Yellow" den Durchbruch schafft und sich 2002 mit Schinken wie "The Scientist", "Clocks" undundund endgültig im Musikbusiness etabliert, dann MUSS man sich musikalisch zumindest etwas umorientieren, weil man gewisse Sparten mit Erfolg abgedeckt hat. Da geht einfach nicht mehr. 2005 kam der große Schritt. Die E-Gitarre ist prägnant im Vordergrund, orgelähnliche Instrumente und Synthesizer sind wichtige Bestandteile. Dass das Album "X&Y" mit das meistverkaufte des Jahres wurde kommt nicht von ungefähr.
Dann 2008 wurde in der Produktion mehr experimentiert. Das Album "Viva La Vida or Death and All His Friends" klingt ganz anders – aber wieder enorm erfolgreich. Ich gehe jetzt nicht auf die weiteren Schritte 2011, 2014 und 2015 ein. Das Prinzip bleibt gleich. Verstehst du, was ich meine? Veränderung ist enorm wichtig, um eben nicht vom Glanz vergangener Tage zu leben. Würden neue Lieder erscheinen, die irgendwie wie "Clocks" oder "The Scientist" klingen, dann kann und würde das keinen Erfolg haben, weil an die Nummern von damals nichts herankommen könnte. Daher lieber Meilensteine in Neben-Genren setzen, wo Vergleiche zu oben genannten Liedern nur schwerlich machbar sind, weil man dann Äpfel mit Birnen vergleichen würde und da ein anderes Urteil als "die zwei sind völlig unterschiedlich" nicht realistisch ist.


Stichwort Vermarktung: Ja, mein Gott. Dann sind da halt Beats-Pillen zu sehen. Coldplay standen Apple immer sehr nahe, besonders Steve Jobs. Und mal ehrlich: Wer guckt sich denn ernsthaft Musikvideos an?




Ja, ich stimme dir da auch größtenteils zu, das neue Album ist dann halt wirklich nicht mehr das Gelbe vom Ei, aber den Jungs ist es musikalisch sicherlich zuzutrauen, noch einige starke Platten zu veröffentlichen.

Allerdings hört bei Produktplatzierungen in Musikvideos für mich wirklich der Spaß auf, vor allem wenn es bei Major Label-Produktion zu sehen ist, wo man ja eigentlich erwarten könnte, dass man bei der Produktion eines Videos nicht auf sowas angewiesen ist, zumal viele Videos dann auch einfach nur von der Stange und absolut nichts besonderes sind. Und ja, es lohnt sich in sehr vielen Fällen auch heute noch, Musikvideos zu schauen, da es einige Künstler gibt, denen es auch mit relativ wenig Geld und ohne Unterstützung eines großen Labels gelingt kreative und gute Videos zu produzieren.

Zu den Chainsmokers fällt mir nichts mehr ein. Ich mein, auch ich kann mich gehen lassen und einfach mal irgendwelche Ohrwürmer für die gute Laune hören, aber spätestens da ziehe ich meine Grenze. Ich weiß auch nicht ob man sowas überhaupt noch "Musiker" oder geschweige denn "Künstler" nennen kann.

#167 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Økland 27.07.2017 20:34

Kaum ziehe ich über Kraftklub her (überspitzt formuliert ), erfahre ich letzte Woche Dienstag, dass die Jungs letzten Freitag ein Konzert in meiner Heimatstadt Husum geben. So als Warm-Up fürs Deichbrand Festival. Husum hat 23.000 Einwohner, das Konzert-Venue fasst 200 Leutchen. Habe durch Zufall vor Verkaufsstart vier Tickets ergattern können und .. ja

MEINE FRESSE GING DAS AB! Nach drei Songs durchnässt vom Schweiß. Nach weiteren drei Songs doppelt durchnässt vom Schweiß und dem ganzen Wasser, was in dem kleinen Raum locker leicht in Flaschen herumgereicht wurde. Das ganze Konzert über nur gemosht, was das Zeug hält. Selten eine so extrem geile Stimmung erlebt! Frontman Felix hat u.a. einen Stagedive hingelegt, er hat mit uns in der Menge gemosht und er ging durch die Menge zum Ausgang des Schuppens (direkt gegenüber von der Bühne), wo er die ohne Tickets draußen am Hafen richtig herrlich mit eingebunden hat.

Ich hatte einen überregional krassen Abend, bleibe aber dabei, dass Kraftklub eine musikalische Veränderung gut vertragen könnte.

#168 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von 04Basti 28.07.2017 18:55

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Ich persönlich kann mit Kraftklub überhaupt nichts anfangen und zähle die Bands zu dem Kreis derer mit, bei denen ich im Radio den Sender umstelle, wenn die anfangen zu laufen. Die Texte sind mir viel zu links und könnte da symbolisch immer einen Kotzreiz bekomme, wenn ich die höre. Etwas links ist ja meinetwegen noch okay und gehört auch zur politischen Grundeinstellung Deutschlands, aber Kraftklub ist schon übertrieben linksmotiviert.

Als Beispiel: Würde eine Band im gleichen Maßen rechts spielen wie Kraftklub links spielt, würde die Musik garantiert in keinem öffentlichen Radio laufen, da sie den "Naziband"-Stempel aufgebrummt bekommen hätte. Degegen landet der Antikapitalismus-Antifa-Rock von Kraftklub regelmäßig in den Charts und wird abgefeiert, verstehe ich nicht!

#169 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Moschus 29.07.2017 00:13

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Zitat von 04Basti
Ich persönlich kann mit Kraftklub überhaupt nichts anfangen und zähle die Bands zu dem Kreis derer mit, bei denen ich im Radio den Sender umstelle, wenn die anfangen zu laufen. Die Texte sind mir viel zu links und könnte da symbolisch immer einen Kotzreiz bekomme, wenn ich die höre. Etwas links ist ja meinetwegen noch okay und gehört auch zur politischen Grundeinstellung Deutschlands, aber Kraftklub ist schon übertrieben linksmotiviert.

Als Beispiel: Würde eine Band im gleichen Maßen rechts spielen wie Kraftklub links spielt, würde die Musik garantiert in keinem öffentlichen Radio laufen, da sie den "Naziband"-Stempel aufgebrummt bekommen hätte. Degegen landet der Antikapitalismus-Antifa-Rock von Kraftklub regelmäßig in den Charts und wird abgefeiert, verstehe ich nicht!



Also ich will jetzt gar nicht groß darüber reden, warum Kraftklub im Radio okay ist, aber Störkraft irgendwie uncool - aber wo siehst du denn da übertrieben linke Texte? Ich glaube das sind halt Texte die dich als vermeidlich leicht nationalkonservativen Menschen einfach ein bisschen triggern. So wie mich jetzt dein Beitrag getriggert hat.

#170 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von 04Basti 29.07.2017 00:32

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Zitat von Moschus
Also ich will jetzt gar nicht groß darüber reden, warum Kraftklub im Radio okay ist, aber Störkraft irgendwie uncool - aber wo siehst du denn da übertrieben linke Texte? Ich glaube das sind halt Texte die dich als vermeidlich leicht nationalkonservativen Menschen einfach ein bisschen triggern. So wie mich jetzt dein Beitrag getriggert hat.


Ich wusste, dass du dich melden würdest. Habe förmlich drauf gewartet.

Ich gehe mit deren politischer Einstellung nicht konform. Die Band bekennt sich offen zur Antifa, hat auch keine Probleme dort vorzuspielen. Den Medien und den Radiostationen ist das ziemlich egal, was ich erschreckend finde.

Man findet immer wieder linke Textstellen, einige komplett politische Lieder, die es für mich im Gesamttenor einfach "übertrieben" machen. Kapitalismus ist schlecht, Nazis sowieso, man soll links demonstrieren gehen und und und - ich kann es nicht mehr hören persönlich. Hinzu kommt ja, dass die Jungs offen zu stehen mehr links als der Normalbürger zu denken. Verstehe nicht, warum überhaupt politisch motivierte Lieder auf öffentlichen Radiostationen gespielt werden müssen. Gibt doch auch so viele gute unpolitische Bands.

#171 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Økland 31.07.2017 13:12

Zitat von Moschus
vermeidlich leicht nationalkonservativ


"vermeintlich" .. "leicht" .. Stichwort: symbolischer Kotzreiz

Zurecht wird rechte Musik größtenteils gemieden auf öffentlichen Radiosendern. Rechts ist allgemein scheiße – links erst ab Linksextremismus.
Verstehe auch nicht, wie man als junger Mensch nicht linksorientiert sein kann? Entweder es geht einem viel zu gut oder man ist ziemlich besorgt. Wer mit zwanzig kein Sozialist ist, hat kein Herz - wer es mit vierzig immer noch ist, hat keinen Verstand. – Um es mit Churchills Worten zu sagen.

Aber das hat im Musikfaden nichts zu suchen.

#172 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von 04Basti 31.07.2017 16:37

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Zitat von Økland

Zitat von Moschus
vermeidlich leicht nationalkonservativ


"vermeintlich" .. "leicht" .. Stichwort: symbolischer Kotzreiz


Wenn du mir etwas zu sagen hast, kannst du mich auch gerne direkt anschreiben.


Zitat von Økland
Zurecht wird rechte Musik größtenteils gemieden auf öffentlichen Radiosendern. Rechts ist allgemein scheiße – links erst ab Linksextremismus.

Und das entscheidet wer? Öffentlich-rechtliche Radiostationen werden von der Bevölkerung finanziert, unabhängig ihrer politischer Meinung. Die dürfte in unserer Demokratie eigentlich aber gar keine Rolle spielen (vgl GG). Verstehe nicht, weshalb überhaupt politische Musik dort laufen muss. Entweder spielt man Musik aller politischer Strömungen im gleichen Maß oder man wählt den einfacheren und wohl vernünftigeren Weg und lässt es ganz und belässt es bei unpolitischen Liedern und unpolitischen Bands.

Noch kurz zu Kraftklub: Du lehnst Linksextremismus ab, die Band sympathisiert jedoch offen damit. Das zeigen zum einen ihre Antifa-Auftritte, sowie das eine odere andere Interview. Anfangs wollten sie als Band trotz ihrer privaten Neigung gänzlich unpolitisch auftreten, inzwischen aber, das sagen sie selber von sich, ist das eine oder andere politische Lied letztendlich dann doch entstanden. Komischerweise laufen vor allem deren politischen Songs im Radio rauf und runter.


Zitat von Økland
Verstehe auch nicht, wie man als junger Mensch nicht linksorientiert sein kann? Entweder es geht einem viel zu gut oder man ist ziemlich besorgt. Wer mit zwanzig kein Sozialist ist, hat kein Herz - wer es mit vierzig immer noch ist, hat keinen Verstand. – Um es mit Churchills Worten zu sagen.

Aber das hat im Musikfaden nichts zu suchen.

Seine politische Meinung kann sich zum Glück immer noch jeder selber bilden. Viele Unwissende verwechseln es auch einfach, in dem sie von "links" sprechen, aber eigentlich "mitte" meinen. Dieses Rechts-Links-Denken hat im Gegensatz zum Glauben vieler, nicht nur mit Einwanderung o.ä. zu tun, sondern umfasst noch so viel mehr Themen.

Dass linke Politik so einige Nachteile und dunkle Flecken hatte - genau wie die rechte - hat die Weltgeschichte schon desöfteren bewiesen. Das gehört nicht wirklich in den Musikfaden, lässt sich aber gerne in das politische Pendant verlegen. Ich kann für mich nicht verstehen, weshalb man linke Politik in irgendeiner Form begutheißen oder gar unterstützen sollte. Das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden, was auch völlig in Ordnung ist in einer gesunden Demokratie. Was ich aber nicht akzeptiere, ist, dass versucht wird diese politische Gesinnung über öffentlich-finanzierte Radiosender bestmöglich zu verbreiten und die Leute damit vollzutrichtern bis die Gesinnung bei jedermann eingepflanzt ist und alle in der Masse mitschwimmen. Man könnte es auch "Propaganda" nennen. Oder welchen Zweck soll politische Musik im Radio haben?

#173 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Økland 06.08.2017 17:48

Zitat von 04Basti

Zitat von Økland

Zitat von Moschus
vermeidlich leicht nationalkonservativ


"vermeintlich" .. "leicht" .. Stichwort: symbolischer Kotzreiz


Wenn du mir etwas zu sagen hast, kannst du mich auch gerne direkt anschreiben.



Nein, es widerspräche meinem Grundsatz "suum cuique". Dennoch kotzen mich rechte Haltungen an – und das bringe ich auch gerne zum Ausdruck.

Vor allem verstehe ich nicht, wie man so ein riesiges Thema daraus machen kann, dass linksmotivierte Musik geairt wird – rechtsmotivierte hingegen eher weniger. So what? Ist doch genau richtig so, dass man das Humane dem Inhumanen vorzieht. Hier von Propaganda zu sprechen sagt meines Erachtens eher etwas über die Person hinter dieser leicht angebrannten Haltung aus.

___

Wie dem auch sei:

Ende des Monats geht es für mich zu einem weiteren linksorientierten Musiker, Anfang September ebenfalls. Bosse und Clueso werde ich mir in Hamburg bzw. Erfurt geben.

#174 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von 04Basti 08.08.2017 11:14

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Zitat
Vor allem verstehe ich nicht, wie man so ein riesiges Thema daraus machen kann, dass linksmotivierte Musik geairt wird – rechtsmotivierte hingegen eher weniger. So what? Ist doch genau richtig so, dass man das Humane dem Inhumanen vorzieht. Hier von Propaganda zu sprechen sagt meines Erachtens eher etwas über die Person hinter dieser leicht angebrannten Haltung aus.


Mir persönlich eigentlich ziemlich wumpe, was das über mich aussagen soll. Interessiert mich nicht.

Ob eine Band, die mit Linksextremen sympathisiert, so “human“ ist, wage ich auch mal zu bezweifeln. Was ist es denn außer Propaganda, wenn nur politische Musik einer Richtung gespielt wird? Entweder deckt man für die Bevölkerung alle Strömungen ab oder man lässt es sein und spielt nur unpolitisches. Alles andere ist momentan linke Beschallung des Zuhörers.

Du kannst das gerne sonst wie abfeiern, meinen Nerv trifft es nicht und wenn du ja so human bist mit deiner Einstellung, dann akzeptiere bitte auch endlich meine von dir gegensätzliche Meinung, dass mich dieses linke Gedudel inzwischen nervt und ich es nicht mehr hören kann und will.

#175 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Økland 08.08.2017 13:50

Zitat von 04Basti
Du kannst das gerne sonst wie abfeiern, meinen Nerv trifft es nicht und wenn du ja so human bist mit deiner Einstellung, dann akzeptiere bitte auch endlich meine von dir gegensätzliche Meinung, dass mich dieses linke Gedudel inzwischen nervt und ich es nicht mehr hören kann und will.


Ich habe deutlich zum Ausdruck gegeben, dass ich mich mit "suum cuique" einem mir wichtigen Grundsatz unterwerfe. Aus dem Grunde diskutiere ich auch nicht über Politik. Dass du dann tatsächlich so gereizt reagierst und mir vorwirfst, ich würde deine Meinung nicht akzeptieren, spricht dann doch eher dafür, dass man damit gewisse Nerven bei dir trifft.


Und wenn wir schon so weit gehen, würde ich den Einwurf tätigen und behaupten, dass jedes Lied zu einem gewissen Grad ?>0 politisch geladen ist – sei es versteckt ideologiekritisch, maximal offensichtlich (Kraftklub) oder völlig ungewollt (so Mainstream-Love-Radiogeplärre). Da eine Grenze zu ziehen zwischen tolerabel und "zu politisch" ist ein philosophisches Ding der Unmöglichkeit.

#176 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von 04Basti 08.08.2017 14:20

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Zitat von Økland
Ich habe deutlich zum Ausdruck gegeben, dass ich mich mit "suum cuique" einem mir wichtigen Grundsatz unterwerfe. Aus dem Grunde diskutiere ich auch nicht über Politik. Dass du dann tatsächlich so gereizt reagierst und mir vorwirfst, ich würde deine Meinung nicht akzeptieren, spricht dann doch eher dafür, dass man damit gewisse Nerven bei dir trifft.

Du hast dich dafür ausgesprochen, ja, aber dich gleich im nachfolgenden Satz damit widersprochen, dass dich meine vermeintliche "rechte Haltung" ankotze und du dich im weiteren Textverlauf fragst, weshalb ich (aus deiner Sicht unberechtigt) ein so großes Thema daraus mache, in dem du meine Meinung als inhuman abstempelst und diese, deiner Ansicht nach, scheinbar einiges über mich aussagen würde. Kannst es so natürlich machen, hat aber mit deinem selbstgesteckten Grundsatz dann irgendwie nichts mehr zu tun. Dann hättest du deine Meinung geschrieben, aber nicht persönlich über mich geurteilt. Nichts für ungut.

Zitat von Økland
Und wenn wir schon so weit gehen, würde ich den Einwurf tätigen und behaupten, dass jedes Lied zu einem gewissen Grad ?>0 politisch geladen ist – sei es versteckt ideologiekritisch, maximal offensichtlich (Kraftklub) oder völlig ungewollt (so Mainstream-Love-Radiogeplärre). Da eine Grenze zu ziehen zwischen tolerabel und "zu politisch" ist ein philosophisches Ding der Unmöglichkeit.

Da gehe ich weitesgehend mit. Vertrete jedoch die Position, wie inzwischen bekannt, dass offensichtlich politische Position im Radio nichts verloren haben und mich der Fakt nervt, dass solche Bands in der Realität immer und immer wieder gespielt werden.

Es ist nichts einzuwenden gegen einen Nebensatz innerhalb eines Verses oder einer kleinen Bemerkung durch die Blume. Da sagt keiner was, dafür sind Musiker auch Künstler um ihre Gedanken musikalisch zu vermitteln. Mir ging es in dieser Thematik strikt um offensichtlich politische Lieder und Bands, zu denen ich Kraftklub zählte. Mehr habe ich in dieser Debatte nie angemerkt oder bezwecken wollen.


Alles in allem, und das meine ich jetzt nicht sarkastisch, wünsche ich dir bei deinen nächsten Konzerten in Hamburg und Erfurt sehr viel Spaß und Freude!

#177 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Økland 08.08.2017 16:08

Hey, ok! Guck mal:

Zitat von Økland
Nein, es widerspräche meinem Grundsatz "suum cuique". Dennoch kotzen mich rechte Haltungen an – und das bringe ich auch gerne zum Ausdruck.


Ich lasse dir deine Haltung. Es ist dein gutes demokratisches Recht, diese zu vertreten. Daran kann, möchte und werde ich dich nicht hindern. Nichts anderes ist mit "suum cuique" gemeint – jedem das seine. Dennoch behalte ich mir Urteile, kritische Äußerungen, Einschätzungen und Hinterfragungen vor. Einen Widerspruch gegen den genannten Grundsatz sehe ich da nicht. Ich akzeptiere alles, finde aber nicht alles gut. Sollen Islamisten ihren Glauben doch (fehl-) interpretieren, wie sie lustig sind! Das juckt mich in erster Linie nicht und will ich auch nicht ändern, aber scheiße finden darf ich es dennoch. Ich hoffe, du verstehst meinen Punkt. Es war auch nicht gedacht, dich persönlich anzugreifen. Ein dickes Sorry, falls das so rüberkam!

Zum Rest: Verstanden! – Und akzeptiert. Ich kann deinen Standpunkt neutral betrachtet auch zu einem gewissen Grad nachvollziehen, gehe aber nicht mit, weil die Musik mir persönlich und meiner politischen Haltung nach absolut in den Kram passt.
So unterscheiden sich die Geister – und das ist ja irgendwo auch gut.

Besten Dank an dieser Stelle!

#178 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Nando-Alonso 28.05.2018 18:53

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dieses Jahr hab ich noch 2 Konzerte und 2 Shows vor mir. Am 09.06. bin ich in Frankfurt am Main bei Nickelback, am 23.06, geh ich zu Fast & Furious Live in Berlin, am 08.07. geh ich zum Helene Fischer Konzert im Olympiastadion Berlin mit nem Arbeitskollegen der mich eingeladen hat ( ) und am 13.07. fahr ich nach Bad Segeberg zu den Karl-May-Festspielen

#179 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von ForceIndiaFan 28.05.2018 21:33

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Zitat von Nando-Alonso
dieses Jahr hab ich noch 2 Konzerte und 2 Shows vor mir. Am 09.06. bin ich in Frankfurt am Main bei Nickelback, am 23.06, geh ich zu Fast & Furious Live in Berlin, am 08.07. geh ich zum Helene Fischer Konzert im Olympiastadion Berlin mit nem Arbeitskollegen der mich eingeladen hat ( ) und am 13.07. fahr ich nach Bad Segeberg zu den Karl-May-Festspielen



Was für gegensätze

Nickelback ist top

#180 RE: Festivals, Konzerte und andere Gigs von Chakuza 31.08.2018 03:26

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am samstag gehts aufs meyer werft festival

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